Chronik
Vorgeschichte
1980
Ranzig
1980/1981
Pepelow
1981/1982
Old Shaddow
1982/1983
Treffen 1992
Treffen1994
GĂ€stebuch
e-mail
1981/1982

2.September 1981: Der „Lange“, Christian, den wir von der Ostsee her kannten, war mit seiner Freundin in Brno zum Rennen. Heute auf seiner Heimreise nach Wismar ĂŒbernachtete er bei uns (bei Bimbix). Wir zeigten ihm unsere Bude und blieben bis 11 Uhr in ihr. Am nĂ€chsten Tag mussten wir ja arbeiten.

30.Oktober 1981: Da nirgends was los ist, machten wir heute wieder eine Fete. Es war seit langem wieder einmal Ute Benkert dabei. Ansonsten die ĂŒblichen. Zum Essen holte Bimbix in der Siedlung ein  paar warme Roster mit dem Trabbi. SpĂ€ter fuhren 2 oder 3 von uns nach Tirpersdorf zur Kirmes. Der Rest spielte Karten. Um dreiviertel 12 schauten wir uns dann bei Bimbix einen Sience Fiction an. Hinterher ging es nach Hause. Übrigens wurde vor einiger Zeit Jörg Klebert in unsere Gruppe aufgenommen. Seinen Einstand zahlte er einmal in der Siedlung    im „Vorwerk“.

14.November 1981: Gegen halb 7 fuhren wir von Gabi zum Zunder essen. Wir, das sind Balg, Bimbix, HĂŒz, Gabi und Angela. Dann ging es in die Bude, wo wir eine Fete machen wollten. Es gab einen ersten und einen zweiten „Gasalarm“. Bis sich der Rauch verzogen hatte, gingen wir (inzwischen war auch Klebi dabei) erst zu Hasi, zu Barthi, Huzi und dann wieder in die Bude. Barthi ging mit. SpĂ€ter kam auch noch Franzi. Wir spielten Karten. Zuerst Skat, spĂ€ter Mau. Als dann gegen 2.30 Uhr der Alk alle war, entschlossen wir uns, nach Hause zu gehen.

4.Dezember 1981: Der Jugendclub hatte heute beim Zunder seine Weihnachtsfeier. Hinterher ging es noch einmal in die Bude. Es waren diesmal auch die drei Kochs dabei. Gegen 1 Uhr machten wir Schluß.

5.Dezember 1981: Geburtstagsfeier von Barthi und Bimbix. Wir hatten ein 33L-Bierfaß und jede Menge Schnaps. Zum Essen holten wir bei Zunder 20 warme Roster. Da der obere Raum durch das Durchgehen nass und voll Schnee war, hielten wir uns alle unten auf. Es war so voll, dass sogar einige stehen mussten. Gasalarm hatten wir auch einen aber wir flĂŒchteten nur bis nach oben. Es gab diesmal wieder ganz schön Hektik. Es wurde viel getrunken und gelacht. SpĂ€ter spielten wir Karten und „doof“. Wir haben z.Bsp. 11 oder 12 Eier ausgetrunken und uns mit den Schalen beschossen. Die 3 Kochs waren auch wieder mit dabei. Wenn wir die Tradition aus Pepelow fortsetzen wollten, mĂŒssten wir heute Wolfgang Koch als „Steifster des Tages“ registrieren. SpĂ€ter schoben wir die Leiter nach oben. Das gab beim Rausklettern noch einmal ganz schön Action. Diese Fete, die wieder einmal eine von den gelungenen war, ging gegen viertel 4 zu Ende. Als Wuz am anderen Tag auf Urlaub kam und die Bude besichtigte, sagte er beim Anblick der Flaschen nur ein Wort. Und zwar: „tierisch...“

26.Dezember 1981: Heute feierten wir Hasis Geburtstag. Dazu hatten wir 2 KĂ€sten Bier und noch ein paar Flaschen Wein. Schnaps war nur in unbedeutenden Mengen vorhanden. Als wir um halb 8 immer noch bloß zu zweit waren, dachten wir schon, die Anderen hĂ€tten es vergessen. Doch im Laufe der Zeit wurde die Bude schon voll. Es War zum ersten Mal Ines Klebert dabei. Es wurde viel erzĂ€hlt und gelacht, bis schließlich einer Utes Kopftuch in die HĂ€nde bekam. (Sie hatte es vor einiger Zeit vergessen). Dieses begann sich nun in seine Einzelteile aufzulösen. Wir waren richtig erstaunt, was man aus dieser Handvoll gelben FĂ€den alles machen kann. SpĂ€ter spielten wir Karten, bis der Alkohol vollstĂ€ndig vernichtet war. Bloß Barthi brachte aus seiner „Eisernen Reserve“ ab und zu noch eine Flasche Bier. Als auch das gegen viertel Vier alle war, begannen wir, uns auf einer stark schwankenden Straße in Richtung Heimat zu bewegen. Alles in allem war es wieder einmal eine schöne Fete.

Silvester 1981/82: Um vier Uhr Nachmittags wurde mit dem Anstechen eines 50-Liter-Fasses das diesjĂ€hrige Silvester eröffnet. Es ist das 8. Mal hier in der Bude. Wir waren 18  bis 20 Mann Bis ca. 1 Uhr hatten wir viel Spaß, dann wurde abwechselnd geschlafen. Bis zu dieser Zeit sind wir 2x im Dorf herumgezogen, waren unter stĂ€ndigem Knallen bis zum Ritterhof, manche sogar bis in die Stadt gekommen. Unterwegs tranken wir beim Zunder ein „Stehbier“. Um Mitternacht ließen wir eine Salve Raketen los und begrĂŒĂŸten das neue Jahr mit Sekt. Um 4 gingen die Meisten nach Hause. Nur Barthi, Bimbix und Fisch fingen mit dem Feiern noch mal von vorne an, so dass wir gegen halb 7 das Fass bis auf einen unbedeutenden Rest geschafft hatten. Um halb 2 trafen sich dann ca. 10 Mann zu einem kleinen „FrĂŒhshoppen“, der bis gegen 5 Uhr Abends ging.

5.Januar 1982: Heute waren wir seit Freitag das erste Mal wieder in der Bude. Wir mussten mit Entsetzen feststellen, dass durch das starke Tauwetter der letzten Tage im unteren Raum 10 cm Wasser stehen. Hoffentlich gibt sich das wieder.

6.Januar 1982: Das Wasser ist ĂŒber Nacht gestiegen. Heute wurde begonnen, es mit einem Schlauch abzusaugen. Es scheint ganz gut zu klappen.

7.Januar 1982: Das Wasser ist wieder verschwunden, aber jetzt werden wir wohl die schon lange fĂ€llige Renovierung durchfĂŒhren mĂŒssen.

23.Januar 1982: Sven Zimmer hat Geburtstag. Er zahlte ein Fass Bier. Wir diskutierten auch ĂŒber den nĂ€chsten Urlaub. Er wurde fĂŒr die Zeit vom 2. – 14. August festgelegt. Wir wollen quer durch die DDR und ĂŒberall nur 2-3 Tage bleiben.

6.MĂ€rz 1982: Heute feierten wir Bittis Geburtstag. Er spendierte 2 KĂ€sten Bier und eine Quarktorte. Zum ersten Mal war Manuela Naumann und seit langer Zeit wieder mal Anke Wagner und Petra MĂŒller dabei. Zu fortgeschrittener Zeit wurden dann wieder eine ganze Menge rohe Eier verzehrt. Wir hatten wieder viel Spaß. Wann Schluss war, wissen wir nicht, aber Mitternacht war schon lange vorbei.

23.MĂ€rz 1982: Wuz ist auf Urlaub von der Fahne hier. Sein letzter. Wir kauften uns 1 Kasten Bier und gingen in die Bude. Es waren nur Andreas Dunger, Steffen Barthel, Arnd Gemeinhardt, Ralf Speerbrecher und Wuz. Es wurde ein gemĂŒtlicher Abend. Wuz ging aber schon um 22.00 Uhr nach Hause. (Er wohnt ja jetzt in Adorf) und so hörten wir alle auf.

16.April 1982: Heute trafen wir die nötigen Vorbereitungen zum Besenbrennen. Die Jungs (Bitti, Balg, Klebi, Dungi, Jacky, Bimbix) kĂŒmmerten sich um das Holz. Wir holten einen HĂ€nger voll aus dem Wald. SpĂ€ter kamen auch noch St. Barthel, St. Haselbauer, M. HĂŒhler und M. Körner vorbei. Inzwischen rĂ€umten die MĂ€dchen (Angela Neudel, P. MĂŒller, Ines und zum 1. Mal Heike Klebert, Manuela Naumann, Ramona und Gabi Krause) die Bude auf. Da herrliches Wetter war, war es fĂŒr alle ein schöner Tag. Abends fuhr ein Teil nach Marieney, der Rest ging ins Vorwerk zu Rolf.

24.April 1982: Vormittag: I.Bittrich, A. Böhlmann und L.Zimmer haben ein anderes Besenbrennen im Unterdorf ausgenommen und die Matratzen vorbei gebracht. Nachmittag: Wir zerhackten das Holz fĂŒrs Besenbrennen und strichen die Wand hinter dem Ofen. Abend: Wir waren in der Kneipe (Zunder). Hinterher ging es noch in die Bude. Gegen 2.00 Uhr war dann Schluss.

30.April 1982: Besenbrennen: Gestern hat es den ganzen Tag geregnet. Wir dachten schon, wir mĂŒssen das Feuer allein vor sich hin brennen lassen. Doch neben ein paar Schauern nachmittags war der einzige Niederschlag der des Alkohols auf unsere durstigen Kehlen. Das 73-Liter-Fass war schon 1 Tag frĂŒher herangerollt worden. Dieses Besenbrennen war ja auch gleichzeitig die Ankunftsfeier von unseren 2 Resis U.SchĂ€dlich und S.Schauzu. Gegen halb 4 waren schon einige von uns in der Bude. Aber das Fass konnte noch nicht gezapft werden, da der Hahn erst um 6 Uhr mit dem Bus kommt. So tranken wir Flaschenbier und als dieses alle war und die Stimmung zu sinken drohte, erschien auf einmal unerwartet der Armeeurlauber J.Bechert mit Nachschub. Dann bauten wir eine HĂŒtte aus Wellblechtafeln ans Feuer. Auch dieses Jahr ist wieder Sonnabends Tanz, so dass einige von uns zum Saal einrĂ€umen gehen mussten. Als sie wieder kamen, war die Feier, es ging schon auf 18.00 Uhr, in vollem Gange. Doch es kamen immer mehr Besucher, bis wir schließlich mit 33 Mann einen neuen Rekord feststellen mußten. Wir feierten fröhlich bei Bier, Wein Schnaps, Beefsteak und sogar Kartoffelsalat. (spendiert von Klebi) war vorhanden. SpĂ€ter, als die mit den BandmaßstĂŒcken der beiden Ex-EKÂŽs beklebten Flaschen Sekt geköpft worden, kam nochmals hohe Stimmung auf. So konnte man es natĂŒrlich bis frĂŒh um 4.15 Uhr aushalten. Zuvor fiel aber noch unsere BlechhĂŒtte ein. Ein paar von uns schliefen in der Bude, so dass schließlich um 9 Uhr, als A.Gemeinhardt wieder in der Bude vorbei kam, noch 3 Mann anwesend waren. Zum FrĂŒhstĂŒck gab es Kartoffelsalat und Bier. Obwohl noch einiges getrunken wurde, blieb das Fass Sieger, so dass gegen 11.00 Uhr als der FrĂŒhshoppen zu Ende ging noch 10 l Bier im Fass waren, von denen wir ein paar Tage spĂ€ter 5 l weggeschĂŒttet haben, weil es nicht mehr geschmeckt hat.

24.Mai 1982: Abends 9.30 Uhr klebi, Fisch, Hasi, Marko und noch 2-3 Mann haben an der Talsperre ein „Wuslon“ (Frettchen) gefangen. Sie brachten es zur Bude. Wir wollen ihm einen Zwinger bauen.

25.Mai 1982: Wir haben fĂŒr das Frettchen (es heißt Otto) ein Geschirr gebaut und es spazieren gefĂŒhrt. Es gab viel Spaß, beinahe wĂ€re es in den HĂŒhnerstall entwischt.

5.Juni 1982: Heute feierten wir Markos Geburtstag. Es zahlte 2 KĂ€sten Bier. Wir feierten vor der Bude im Freien. SpĂ€ter bekamen wir Besuch von Ramonas Freundin, die mit ihr im Krankenhaus lag. Gegen 1.30 Uhr war dann Schluss. Wir dachten, das Bier ist alle, doch frĂŒh fanden wir doch noch ein paar Flaschen.

15.Juni 1982: Da nirgends was los war, machten wir eine Fete. Da im Fernsehen „Luis de Funes“ dran kam, brachte Bitti seinen Fernseher mit. Wir feierten im Freien vor der Bude. SpĂ€ter ging es dann drin weiter. Einschlafen konnte niemand, da man sich gegenseitig immer wieder fragte: „Kannst du auch nicht schlafen?“. Gegen 3.15 Uhr schliefen wir dann doch. U.Buschner schlief auch mit in der Bude. Er hatte Urlaub von der Fahne.

1.August 1982: Wir veranstalteten in den letzten Wochen einige Feten, die ich aber nicht weiter erwĂ€hnen will, da es letzten Endes immer das selbe ist. Unser Frettchen „Otto“ haben wir zum Tierarzt GĂŒnther gebracht, der es jetzt zur Kaninchenjagd verwendet. Morgen geht es auf große Fahrt nach Lychen zum zelten. Gestern feierten wir Abschied. U.MĂŒller, ein Klassenkamerad von Bimbix und Hasi, der schon voriges Jahr mit wollte und sein Freund Gastong reisten auch schon gestern an, um den Anschluss nicht zu verpassen. Sie ĂŒbernachteten in der Bude.

[Chronik] [Vorgeschichte] [1980] [Ranzig] [1980/1981] [Pepelow] [1981/1982] [Old Shaddow] [1982/1983] [Treffen 1992] [Treffen1994] [GĂ€stebuch]